Public events and lectures

The conference week also features events and lectures for the general public. This activities are open to all conference participants and the interested public. Admission is free and registration for the conference is not necessary.

Einstein Slam

Monday, 9 March 2026, 20:00 - 21:00, HSZ/AUDI

At the Einstein Slam, science gets ready for stage. Scientists prove, that they do not only know complicated experiments or abstract theories from inside out but can also present their research in an understandable and entertaining way with wit, charm and great creativity.

At the end, the applause of the audience decides which presentation was best. The winner takes the Golden Albert home.

The slam will be in English.

Public Evening Talk

Wednesday, 11 March 2026, 19:00 - 20:00, HSZ/AUDI

Michèle Heurs, Leibniz University Hannover, Germany
is speaking about

"Gravitationswellenastronomie – quo vadis?"

Abstract:

Seit der ersten direkten Detektion von Gravitationswellen (GWn) im Jahr 2015 haben wir ein völlig neues Beobachtungsfenster zum Universum aufgestoßen (komplementär zu elektromagnetischem Spektrum, Neutrinos und kosmischer Strahlung) und damit das Zeitalter der Multi-Messenger-Astronomie mit GWn eingeläutet. Eine Fülle wissenschaftlicher Erkenntnisse wurde bereits gewonnen – aber es gibt noch so viel mehr zu entdecken!

Die Empfindlichkeit aktueller laserinterferometrischer GW-Detektoren ist so aberwitzig hoch, dass das durch die Quantenmechanik gegebene Rauschen des verwendeten ultrastabilen Laserlichts die Messungen limitieren würde. Dies erfordert die Verwendung von nichtklassischem (sog. „gequetschtem“) Licht, das bereits routinemäßig in der aktuellen (zweiten) Generation von GW-Detektoren, z. B. aLIGO und AdVirgo, eingesetzt wird. Viele zusätzliche Rauschquellen, wie seismisches und thermisches Rauschen, stellen weitere Herausforderungen für die Detektoren der nächsten (dritten) Generation dar, z. B. für das Einstein-Teleskop, ein geplantes unterirdisches GW-Observatorium in Europa.

Um mehr über unser Universum zu lernen, benötigen wir höhere Detektionsraten für eine aussagekräftige Gravitationswellenastronomie; dafür benötigen wir höhere Detektionsempfindlichkeit und größere Detektionsbandbreite. In meinem Vortrag werde ich das Prinzip der interferometrischen GW-Detektion einführen, einige der fortschrittlichen Technologien (bereits eingesetzt oder in Entwicklung) erläutern und die Pläne für zukünftige interferometrische Gravitationswellenobservatorien wie das Einstein-Teleskop beleuchten.

The talk will be in German.